Radwegverschmutzung, die Vierte

Schon fast zwei Monate alter Dreck

Schon fast zwei Monate alter Dreck

Von mir aus kann das ja munter so weiter gehen. Schon knapp zwei Monate lang liegt der Dreck kurz vor dem Ortseingang Mölln und wird einfach nicht entfernt. Gut, er ist kein echtes Hindernis, auch wenn man gerade im Dunkeln aufpassen sollte, nicht hinein zu geraten.

Was er aber ist, ist viel bedeutsamer: Der Dreck ist ein Signal an Radfahrer und Fußgänger, dass ihre Belange den Verantwortlichen schietegal sind. Seht her, so die Botschaft, wir verdrecken euren Verkehrsweg und scheren uns nicht die Bohne drum.

Die Angelegenheit wäre im Grunde nicht so tragisch, wäre der Radweg ansonsten gut gepflegt und in einem akzeptablen Zustand. Doch eine durchlöcherte Rüttelpiste dann auch noch vollzusauen und demonstrativ nicht zu reinigen, grenzt schon an eine Frechheit.

Äste, Schmutz und Dreck

Verkehrshindernisse, um die sich niemand kümmert.

Verkehrshindernisse, um die sich niemand kümmert.

Aber nicht nur die verschmutzte Stelle kurz vor Mölln bleibt von den Bemühungen um saubere und gut befahrbare außerörtliche Radwege ausgenommen. Vielmehr erstreckt sich das Desinteresse der zuständigen Straßenmeistereien über so ziemlich die gesamte Länge des Radwegs entlang der B207.

Gut ablesen und dokumentieren lässt sich das anhand der Äste, die die Stürme der vergangenen Wochen von den Bäumen geweht haben. Die meisten von ihnen verzieren noch immer den Radweg. Von einer Fahrbahnreinigung fehlt jede Spur.

Es gibt sogar Stellen, an denen noch der Dreck vom letzten Herbst herumliegt. So muss man nicht nur im  Slalom um die unzähligen Schlaglöcher und Wurzelaufbrüche radeln, sondern nun auch noch um heruntergefallenes Astwerk.

Hier liegt noch der Dreck vom Herbst

Hier liegt noch der Dreck vom Herbst

Radverkehrsbehinderung scheint also die Devise in den zuständigen Amtsstuben zu sein. Jedenfalls ist von Unterhaltung dieser Verkehrswege schon seit Wochen nichts zu bemerken. Im Gegenteil scheint man durch bloßes Unterlassen alles tun zu wollen, um den Radverkehr möglichst effektiv zu behindern.

Radwegverschmutzung, die Dritte

Mal sehen, wann die ersten Blümchen auf dem Dreck wachsen...

Mal sehen, wann die ersten Blümchen auf dem Dreck wachsen…

Jetzt stört der Dreck schon über einen Monat lang das Radeln an dieser Stelle kurz vor Mölln. Wenn es wärmer wird, dürften sich bald erste Blümchen auf den Schmutzklumpen zeigen. Vielleicht will man ja warten, bis Regen und natürliche Erosion den Radweg gereinigt haben, um Haushaltsmittel zu sparen. Auf jeden Fall zeigt diese Verschmutzung, was die Verantwortlichen für einen Fuß- und Radweg übrig haben, nämlich nichts außer Gleichgültigkeit. Wir bleiben am Ball!

Radwegverschmutzung, die Zweite

Und der Dreck ist immer noch da!

Und der Dreck ist immer noch da!

Na, da lagen wir ja garnicht einmal so falsch: Selbst drei Wochen nach dem ersten Fotografieren liegt der Dreck noch auf dem Radweg. Zwar ist er jetzt nicht mehr gefroren, stört aber trotzdem das Radeln.

Es ist schon traurig, wie gleichgültig den Zuständigen ein Fuß- und Radweg ist. Aber Hauptsache, der Autoverkehr rollt ungestört durch die Lande.

Wir behalten den Dreck weiter im Auge. Unser Tipp: Eher verrottet und diffundiert er in die Umgebung, bevor man sich dazu herablässt, den Radweg zu reinigen. Willkommen im Möchtegern-Fahrradland Schleswig-Holstein!

Radwegverschmutzung

Dreck kurz vor Mölln

Dreck kurz vor Mölln

Kann ja mal passieren, dass das schwere Gerät zum Entfernen des Gebüsches Dreck hinterlässt.  Wenn das aber auf einem Radweg passiert, der so gut wie nie gesäubert wird, ist das um so ärgerlicher.

Da sich die zuständige Straßenmeisterei einen Dreck um den Zustand dieses Radweges schert, wird derselbe wohl auch in Zukunft das Radeln behindern. Mal sehen, wie lange das Zeug da liegen bleibt. Wir werden berichten!

Dicke Suppe

An der Wakenitz

An der Wakenitz

Endlich, der Wintereinbruch ist vorbei. Doch nicht nur das. Es ist sogar recht mild geworden, fast schon warm. Nach kurzer Zeit war das Eis auf dem Radweg abgetaut und das Radeln somit wieder sicher.

Warme Luft und ein kalter Boden sorgen für eine Abkühlung der Luft. Damit sinkt ihre Aufnahmefähigkeit für Wasserdampf, der kondensiert und als Nebel die Landschaft verschönert.

Weiterlesen

Winterdienst auf dem Radweg? Fehlanzeige!

Zwischen Buchholz und Einhaus

Zwischen Buchholz und Einhaus

Irgendwie war es nicht anders zu erwarten. Wenn ein Radweg schon im Sommer kaum unterhalten wird, darf man im Winter erst recht nichts hoffen. Was um so sträflicher für die Zuständigen ist, da ein vereister und verschneiter Radweg zur Gefahr wird. Und in der Tat: In den Schneetagen des Januar fand am straßenbegleitenden Radweg keinerlei Winterdienst statt. Die Fahrbahn für die Autos war dagegen meist tadellos sauber.

Weiterlesen

Die 11.000 geknackt

Kleine Feierminute im Wartehäuschen bei Einhaus (Foto: cs)

Kleine Feierminute im Wartehäuschen bei Einhaus (Foto: cs)

Am Freitag, dem 11. Dezember, war es soweit: Zusammen mit den Kilometern meiner anderen beiden Räder (1.980 km) habe ich in diesem Jahr die 11.000 Kilometer-Marke gesprengt. Beim Wartehäuschen in Einhaus zeigte der Tacho für mein Alltagsrad 9.025 Km. Grund genug für einen warmen Glühwein mit Schuss!

P.S.: Das “Alltagsrad” ist übrigens dasselbe Rad, das mich vor knapp zehn Jahren sicher zum Nordkapp gebracht hat. Wie viele Kilometer es auf dem Buckel hat, weiß ich nicht genau – ein paar Weltumrundungen dürften es sicher sein. Qualität zahlt sich eben aus!

Wo Vandalen toben: Reifen zerstochen vor BBZ Mölln

Mit dem Messer in den Reifen gestochen

Mit dem Messer in den Reifen gestochen

Dummheit und Idiotie beherrschen die Welt. Um sich davon zu überzeugen, braucht man nur eine Zeitung zu lesen. Oder seine Fahrräder vor dem Berufsbildungszentrum (BBZ) Mölln abzustellen. Als wir gestern (8.12.) nach dem Unterricht zu unseren Fahrrädern kamen, waren sämtliche Vorderreifen zerstochen. Nicht nur bei uns. Alle abgestellten Räder waren beschädigt.

Dabei hätten wir es vielleicht ahnen müssen. Denn wie viele Einrichtungen und Institutionen werden auch im BBZ Mölln Radfahrer nicht gerade fürstlich behandelt. Die Abstellanlagen in der Kerschensteiner Str. verfügen nur über lose “Felgenkiller” von anno dazumals. Sie liegen abgelegen hinter einer Gebäudewand und sind abends nicht beleuchtet. Klar, dass so etwas zwielichtiges Gesocks anzieht.

Weiterlesen

Die liebe Possehlbrücke

Stadtauswärts ist auf der Possehlbrücke Schieben angesagt

Stadtauswärts ist auf der Possehlbrücke Schieben angesagt

Sie liegt zwar nicht an der B207. Aber wenn ich von zu Hause zur Arbeit und von der Arbeit nach Mölln fahre, muss ich die Possehlbrücke überqueren. Das wäre an sich kein Problem, schließlich ist es nur eine Brücke. Eine von vielen in Lübeck. Doch da gibt es einen Haken: Die Possehlbrücke ist eine Hauptverbindung zwischen Innenstadt und den östlichen Stadtteilen. Und sie wird zurzeit um- oder besser neugebaut.

Ausnahmsweise leiden mal alle darunter, Autler wie Radler. Letztere allerdings am meisten, weil man den Radweg kurzerhand zum Fußweg umgewidmet hat. Nun heißt es schieben, und zwar auf gut zweihundert Metern. Zumindest theoretisch.

Weiterlesen